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Fasnächtlerinnen und Fasnächtler tragen Trauer: Frauen mit langem Rock und Hut, Männer in Frack und Zylinder, alle ungeschminkt. Ein letztes Mal zieht die Katzenmusik durchs nächtliche Altdorf. Dieses Abschiedsritual entstand um 1930. Jeweils am Fasnachtsdienstag spielten Studenten des Kollegiums ein letztes Mal Katzenmusik. Mitte der 1960er-Jahre bürgerte sich der Name «Üsstrummlä» ein: Mit Trommeln und Pauken, ohne die Melodie von Blasinstrumenten, wurde von der Fasnacht Abschied genommen Seit 1998 nehmen am «Üsstrummlä» auch Frauen teil.